Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen

HaLT in Niedersachsen
"HaLT - Hart am LimiT" ist ein Frühinterventions- und Präventionsprojekt bei missbräuchlichem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen.
Jugendlichen und deren Eltern werden nach einer Alkoholintoxikation, die im Krankenhaus behandelt werden musste, Gespräche angeboten. Sie dienen dazu, über das Erlebte sprechen zu können und möglichen weiteren Hilfebedarf herauszufinden und ggf. die Hilfe einzuleiten. In einem Gruppenangebot, dem sog. Risikocheck, können die Jugendlichen mehr über ihre Grenzen und dem Umgang damit erfahren.
In Niedersachsen gibt es eine zurzeit bundesweit einmalige Rahmenvereinbarung mit den gesetzlichen Krankenkassen, diese Maßnahmen für die Versicherten zu finanzieren.
HaLT versteht sich auch als kommunales Vernetzungsprojekt. Hier erarbeiten die unterschiedlichen Akteure einer Region wie z.B. die Fachstellen für Sucht und Suchtprävention, der Jugendschutz, die Polizei und das Ordnungsamt Konzepte, die eine bessere Einhaltung des gesetzlichen Jugendschutzes ermöglichen. Ziel ist, dass eine ganze Kommune sagt: "HaLT! Wir gucken hin!", wenn unsere Kinder und Jugendliche zu viel Alkohol trinken.
Mit der Förderung des Nds. Sozialministeriums unterstützte der Caritasverband Osnabrück 2008 die Implementierung in 9 niedersächsische Regionen. 8 weitere Regionen sind auf dem Weg. Seit 2009 koordiniert die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen das Projekt.
Der Infostand wird von HaLT-Mitarbeiter/innen aus den unterschiedlichen HaLT-Regionen betreut und hält Informationen zu der regionalen Projekt-Umsetzung, zum Landestransfer und einen Test bereit.
Weitere Infos zum Projekt: www.halt-projekt.de; www.nls-online.de
Anschrift:
Podbielskistraße 162
30177 Hannover
in Niedersachsen
Telefon:
0511-6262660
Fax:
0511-62626622

In der Onlinedokumentation

Infostand, 22. DPT: Infostand,
Infostand, 16. DPT: Infostand,
Infostand, 14. DPT: Infostand,