Bundesinstitut für Berufsbildung

Von 2001–2006 erprobte das vom BMBF geförderte Programm
„Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung
für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)“
Innovationen in der beruflichen Qualifizierung junger
Menschen und bearbeitete Strukturprobleme. Eine einjährige
Transferphase trägt diese Arbeiten in die Praxis der berufl.
Benachteiligtenförderung weiter. Beim Good Practice Center
Benachteiligtenförderung im Bundesinstitut für Berufsbildung
wurde die zentrale BQF-Transferstelle eingerichtet. Sie
koordiniert die Transferaktivitäten und versucht die Programmergebnisse
in den pädagogischen Alltag der Fördermaßnahmen
hineinzutragen.
Am Infostand werden das BQF-Programm und drei „goodpratice-
Beispiele“ vorgestellt: „Berufswegeplanung und
Übergangsmanagement“, das von INBAS durchgeführt wird,
ist aus einem vierjährigen Modellversuch in Kooperation mit
der JVA Wiesbaden hervorgegangen. Ein Projekt zur lebenspraktischen
und beruflichen Förderung von Jugendlichen ist
„InVolve 02“ aus Berlin. Die Projekt-Teilnehmenden werden
in künstlerische Projekte (Theater, Atelier, Digital Art) einbezogen;
zurzeit bereitet InVolve mit der JVA Wiesbaden
eine Theaterwerkstatt vor. Das dritte Projekt, „Jobwärts“
(Koblenz) richtet sich an Menschen, die ihre Suchtmittelabhängigkeit
überwinden wollen und den (Wieder-)Einstieg
ins berufliche Leben suchen. Jobwärts fördert die Kooperation
der an der Rehabilitation Beteiligten und erprobt Instrumente
zur Arbeitsmarktvermittlung.
Anschrift:
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
in Nordrhein-Westfalen
Telefon:
02 28 - 1 07 26 28
Fax:
02 28 - 1 07 28 86

In der Onlinedokumentation

Infostand, 12. DPT: Infostand,