JVA Bielefeld-Senne

Prävention und Integration durch Öffnung des Vollzuges

Der beste Opferschutz und die wirksamste Prävention vor künftigen Straftaten ist die gelungene Wiedereingliederung von Straftätern in das gesellschaftliche Leben. Die JVA Bielefeld-Senne, mit 1676 Haftplätzen die größte offene Vollzugseinrichtung Europas, strebt dieses Ziel durch vielseitige Behandlung an. Auf der Basis einer intensiven Persönlichkeitserforschung werden Behandlungsbedürfnisse identifiziert und geeignete Maßnahmen angeboten.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Arbeit mit Jungstraftätern dar. Neben persönlichkeitsbildenden Behandlungsmaßnahmen wie Vermittlung sozialer Kompetenzen, Stärkung der Konfliktfähigkeit und Gewaltprävention steht hier die schulische und berufliche Förderung der jungen Menschen im Zentrum der Arbeit. In Zusammenarbeit mit dem Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh können schulische Fähigkeiten und Schulabschlüsse im Hinblick auf eine spätere Berufsausbildung aufgefrischt bzw. nachgeholt werden; begleitete Praktika fördern die Ausbildungsreife und dienen der beruflichen Orientierung. Für den Übergang in die Freiheit steht ein Übergangsmanagement/B5 zur Verfügung, mit dem sichergestellt werden soll, dass die jungen Menschen eine realistische Chance erhalten, sich nach der Entlassung auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.
Unser Infostand bietet Einblicke in die konkrete Arbeit.
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In der Onlinedokumentation

Infostand, 18. DPT: Infostand,