Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Probleme des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels spiegeln sich in den Städten wider. Wirtschaftliche und soziale Defizite konzentrieren sich meist in bestimmten Stadtvierteln: Bauliche Mängel an Gebäuden und Wohnungen, unzureichende Infrastruktur, hohe Arbeitslosigkeit, niedriges Einkommen, fehlende Schul- und Bildungschancen sorgen für Spannungen im Zusammenleben, auch unter verschiedenen ethnischen Gruppen.
"Soziale Stadt" ist ein Städtebauförderungsprogramm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf. Gestartet wurde es 1999 mit dem Ziel, der zunehmenden sozialen und räumlichen Spaltung in Städten entgegenzuwirken. Die bisherige Umsetzung -in dessen Mittelpunkt der integrierte, Handlungsfeld übergreifende Entwicklungsansatz steht- zeigt, dass damit ein richtiger Weg eingeschlagen worden ist.
Seit 2008 wird das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" um das ESF-Bundesprogramm "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ergänzt. Mit BIWAQ werden sozialraumorientierte arbeitsmarktpolitische Projekte in benachteiligten Stadtquartieren (Programmgebiete der "Sozialen Stadt") aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMVBS gefördert.

Eine 2. Förderrunde BIWAQ ist ab Herbst 2010 geplant.
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In der Onlinedokumentation

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