Cultures Interactive e.V.

Cultures Interactive -- jugendkultureller Ansatz der Gewalt- und Extremismus-Prävention
Das von Cultures Interactive entwickelte Verfahren der zivilgesellschaftlichen Jugendkultur-Arbeit nutzt die urbanen Jugendkulturen als Mittel der Gewalt- und Extremismus-Prävention in belasteten Kommunen. Viele der jugendkulturellen Praxen -- des Tanzens (Breakdance), des Sprechgesangs (Rap), des Textens (Slam Poetry), der digitalen Musik-Produktion und -Aufbereitung (DJ-ing), des körperlich-akrobatischen Könnens (Skatebording), des Bildgestaltens (Comic, Graffiti) -- eignen sich nicht nur zur erlebnis-pädagogischen Motivierung. Die integrale Verbindung von Peer-Learning-Ansatz, historisch-gesellschaftlicher Information, pädagogischen Übungen und psychologisch fundierten Methoden der Gruppen-Selbsterfahrung erbringt einen jugendgerechten Modus der nachhaltigen politischen Bildung. Er vermag gerade auch die Schwer-Erreichbaren anzusprechen und Haltungen der gegenseitigen Anerkennung, aktiven Toleranz und Weltoffenheit zu bestärken. Begleitend werden gemeinwesen-orientierte Veranstaltungen sowie Fortbildungen für PädagogInnen und kommunale Verantwortliche eingesetzt. Neben Bundesmodell-Projekten bei ‚Vielfalt‘- und ‚Xenos‘ ist CI an EU-Projekten zur Gewalt- und Präventionsforschung beteiligt und führt eigene internationale Projekte durch.
Anschrift:
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In der Onlinedokumentation

Infostand, 15. DPT: Infostand,