Gewalt und deren Folgen

20. Juni 2017
09:00 - 10:30 Uhr
Schüleruniversität
Christoph Rickels
First Togetherness

Abstract:
Meine Prävention verdeutlicht den Zuhörern, welcher Kontrast sich wortwörtlich in mein Leben geschlagen hat. Der sportliche Musiker, welcher heute weder rennen noch singen kann wie "vorher", zeigt mit seiner eigenen Musik und verschiedenen Bildern, wie es früher einmal war. Ich motiviere meine dann traurig gestimmten Zuhörer an jene Lebensweisheit zu glauben, welche mich hat aufstehen lassen. Mit den von mir erreichten Zielen und den großen Erfolgen, mache ich deutlich, dass man erntet was man sät.
Man muss immer an sich glauben und zu sich stehen. Ich mache deutlich, dass wirklich cool heute jene Leute sind, die sich die Hände reichen und die 'Schlägeraffen" links liegen lassen. Wenn die Mädels dann auch noch zeigen, dass sie die Blödmänner ignorieren, können WIR auf Dauer ein neues "cool" machen.

UND DAS VERÄNDERT

Vita:
Im Jahre 2007 wurde ich für vier Monate ins Koma geschlagen und kämpfe bis heute mit einer 80%igen Schwerbehinderung, einer halbseitigen spastischen Lähmung, einem angeschlagenen Sprachnerv und einigen weiteren Defiziten.
Ich bin ein authentisches Beispiel für die schlimmen Folgen der Gewalt.
Meine Behinderung ist schlimm genug, um Menschen zu berühren und trotzdem bin ich noch fähig, meine Botschaft zu transportieren. Das macht First Togetherness bundesweit einmalig und auch aus den europäischen Nachbarländern ist mir kein vergleichbares Projekt bekannt.
Meine Motivation und mein kämpferischer Charakter machen mich stark und zum Vorbild für junge Menschen. Ich gebe nicht auf und mache meinen Mitmenschen Mut. Ich bin überzeugt, eine positive Veränderung herbeiführen zu können, von der so viele insgeheim träumen.

Weitere Veröffentlichungen auf der DPT-Homepage

Rickels, Christoph