Zuwanderung aus Südosteuropa (EU)

Christian Specht
Stadt Mannheim

- Herausforderungen einer Kommunalen Ordnungs- u.Integrationspolitik

Zuwanderung aus Südosteuropa (EU)

Mannheim ist, wie andere Städte Deutschlands, Ziel von „Armutsmigranten“ aus Bulgarien und Rumänien: Über 200 Menschen aus diesen Ländern melden sich monatlich in der Stadt neu an. Ohne deutsche Sprachkenntnisse und mit meist geringer Qualifikation sind sie schwer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Unangepasstes Verhalten und prekäre Wohnsituationen – häufig in „Problemimmobilien“ – beeinträchtigen die Stadtgesellschaft, insbesondere in einzelnen Quartieren mit besonders hoher Zuwanderung.

Mannheim hat die Probleme der Armutsmigration früh erkannt und mit einer damals einzigartigen „Arbeitsgruppe Südosteuropa“ reagiert: Sie vernetzt Bundes- und Landesbehörden wie Zoll, Finanzamt oder Polizei mit kommunalen Dienststellen wie Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste oder Arbeit und Soziales. So können Probleme ganzheitlich angegangen werden. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf ordnungsrechtlichen Maßnahmen, sondern auch auf Hilfen zur Integration.

Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht hat die behördenübergreifende Arbeitsgruppe Südosteuropa eingerichtet und vorangetrieben. Er berichtet über Ziele, Maßnahmen und Erfolge in den vergangenen vier Jahren.

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