Netzwerke und Zivilgesellschaft - Kinder- und Jugendkriminalprävention - Eine Aufgabe - viele Akteure

Der Blick richtet sich auf Kriminalprävention in der Kommune. Im Fokus stehen die Akteure vor Ort: es geht um die Praxisgestaltung im Alltag, es geht um Kooperation vor Ort. Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die krisenhaften Entwicklungen des Sozialstaates führen mit den beabsichtigten und ungewollten Wirkungen zunehmend Veränderungen in den sozialen, politischen und strukturellen Rahmenbedingungen für Kinder- und Jugendpolitik und Soziale Arbeit herbei. Die Kinder, Jugendlichen und deren Familien werden vermehrt von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialem Ausschluss bedroht bzw. belastet. Immer mehr junge Menschen und deren Familien werden an den Rand der Gesellschaft gestellt. Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und die mobile Jugendarbeit haben hier eine wichtige Integrations- und Aktivierungsfunktion. Kinder- und Jugendkriminalprävention berührt verschiedene Lebensbereiche. Daher ist es unerlässlich, dass öffentliche Kinder- und Jugendhilfe unter Anderem mit Schulen, Ordnungsbehörden, der Polizei, dem Gesundheitswesen und zivilgesellschaftlichen Akteuren kooperiert. Das bedeutet Netzwerkarbeit.

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