Lösungsansätze der Kriminalprävention bei Jugendbanden

Julia Mölck
Kommune Alkmaar

Die Methode Sicherheitshaus ist kommunal und organisationsübergreifend und wird in den 42 bereits bestehenden Sicherheitshäusern seit Jahren bei jugendlichen Straftätern, Intensivtätern, Rückkehrern aus der Strafvollzugsanstalt und Gewalttätern im privaten Bereich erfolgreich angewendet. Durch die integralen und individuellen Maßnahmen bei Intensivtätern erzielte beispielsweise das Sicherheitshaus Midden-Limburg 70 % weniger Straftaten. Fachleute der Polizei, des Jugendamtes, des Schulaufsichtsrates, der Staatsanwaltschaft, der Bewährungshilfe, des Kinderschutzes und der sozialen Hilfsdienste treffen sich in einer regelmäßig tagenden Kommission im Sicherheitshaus und besprechen individuelle Fälle, Familien und Gruppen. In diesen Fallbesprechungen wird ein Plan de Campagne erarbeitet und adäquate Maßnahmen inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt.
Seit der Eröffnung beschäftigen wir uns mit fünf äußerst schwierigen Jugendbanden. Professionals schließen sich zusammen um Kriminalität, Vandalismus und Belästigungen dieser Banden zu stoppen. Es stellt sich die Frage, inwieweit die Methode des Sicherheitshauses auch auf die Kriminalprävention bei Jugendbanden angewendet werden kann. In meinem Beitrag konzentriere ich mich auf die Methode, Ausführung, Schwierigkeiten und erste Erfolge dieses Ansatzes.

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