Soziale Online-Netzwerke als Erfahrungs- und Entwicklungsraum.- Potentiale und Risiken für jugendliche Nutzerinnen und Nutzer

Claudia Kuttner
Universität Leipzig

Soziale Online-Netzwerke wie schülerVZ und facebook sind aus dem Lebensalltag Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Ein Großteil der Mädchen und Jungen nutzt sogar mehr als eine Plattform, um Freundschaften zu pflegen, den gemeinsamen Alltag zu organisieren und neue Kontakte zu knüpfen. Ihre soziale Beziehungsarbeit erweitern sie in diesem Sinne auf den digitalen Raum. Neben vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation und Selbstdarstellung kann die Nutzung von Online-Communitys jedoch auch mit Problemen verknüpft sein: Viele Jugendliche haben bereits schlechte Erfahrungen mit Beleidigungen, Bedrohungen, Mobbing und sexueller Belästigung gemacht.
Einen umfangreichen Überblick über Potentiale und Risiken liefert eine Studie des Forschungsprojektes Medienkonvergenz Monitoring. Zum Themenschwerpunkt ‚Soziale Online-Netzwerke‘ wurden über 8.000 Nutzerinnen und Nutzer entsprechender Plattformen zwischen 12 bis 19 Jahren online befragt; in 31 qualitativen Interviews wurden Zusammenhänge und Begründungen eruiert.

Das Medienkonvergenz Monitoring wird seit 2003 unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Schorb an der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig durchgeführt und von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) gefördert. Ziel ist es, die Entwicklung der Konvergenz im Medienensemble aus Sicht Heranwachsender zu untersuchen.

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